Das Marktstübli steht weiterhin den Vereinen zur Verfügung

Die FLiG ist hocherfreut über den Beschluss des Stadtrats, das Marktstübli weiterhin den Vereinen und Privaten für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die FLiG hat bei der Ankündigung der Schliessung an vorderster Front gegen dieses Vorhaben gekämpft. Das Engagement für die Vereine hat sich also gelohnt.

Gemäss Radiointerview von Stadträtin Gaby Krapf benützt auch die Stadt das Marktstübli für interne Anlässe und Weiterbildungen. Dies liesse sich allenfalls im Sinne von Coworking für Startups, Freelancer und Kreative ausbauen. Coworking ist eine neue Arbeitsform, bei der sich Interessierte einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offenen gestalteten Büro anmieten und den Vorteil des zusammen Arbeitens (co-working) nutzen möchten. So könnte die Belegung allenfalls noch mehr gesteigert werden.

Kreuzung Haldenstrasse – Friedbergstrasse

In der Parlamentssitzung vom September hat das Stadtparlament mit grosser Mehrheit den Kredit zur Sanierung der Friedbergstrasse gesprochen. Zustimmung fand auch der Zusatzantrag, in welchem vom Stadtrat verlangt wird, dass er mit der kantonalen Verkehrstechnik Verhandlungen aufnimmt, um die Kreuzung Haldenstrasse – Friedbergstrasse sicherer zu machen. Im vorgeschlagenen Projekt waren für diese gefährliche Kreuzung im Knoten von mehreren Schulwegen und anderem Langsamverkehr keinerlei Massnahmen vorgesehen. Die FLiG hat in der Sitzung explizit auf die Gefahren hingewiesen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich auf dieser Kreuzung ein Unfall ereigne. Am vergangenen Sonntag ist dieser Fall eingetreten. Es kam zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Mofalenker, weil ein Verkehrsteilnehmer die Vortrittberechtigung nicht beachtete. Der Mofafahrer wurde glücklicherweise nicht schwer verletzt.

Die FLiG erwartet vom Stadtrat, dass er mit den Fachleuten des Kantons die Ausgestaltung dieser Kreuzung nochmals gründlich studiert und eine Lösung realisiert, welche den vielen Schülerinnen und Schülern und andern Radfahrern eine optimale Sicherheit geben wird. Ob einige Linien auf der Strasse reichen, bezweifelt die FLiG. Es sollten auch einfache bauliche Massnahmen geprüft werden. Unfälle können nie mit Sicherheit verhindert werden, das Risiko kann jedoch deutlich gesenkt werden.